1971/72 (Gruppenliga Süd)
Mit einer starken Vorstellung über die gesamte Saison errang der VFR souverän und verdient die Meisterschaft und den Aufstieg in die Hessenliga. Mit 85:27-Toren und 52:12-Punkten setzte sich die Mannschaft um Trainer Heinz Wassermann deutlich vor dem FC Hanau 93 durch, der mit 70:40-Toren und 44:20-Punkten den zweiten Rang erreicht. Bereits am zweiten Spieltag übernahm der VFR erstmals die Tabellenführung und konnte seine Tabellenführung im Verlauf der Saison mehrfach ausbauen. Bereits 4 Wochen vor dem Saisonfinale wurde die Meisterschaft mit einem 1:0-Erfolg bei der TSG Mainflingen gefeiert.
Trainer. Heinz Wassermann, Bilanz: 85:27 Tore/52 Punkte. Rang 1. Bester Torschütze: Dieter Lochmüller: 21 Treffer. Meisten Einsätze: Rudolf Bender (31 Spiele/2745 Minuten). Zuschauerdurchschnitt: 950. Meisten Zuschauer: FC Hanau 93 (1500). Größte Kulisse: SV Rot-Weiß Walldorf - VfR Groß-Gerau (2400).
Anmerkung: Angaben zu VFR - SV Steinheim (3:0) fehlen.
1972/73 (Hessenliga)
Die erste Spielzeit in der Hessenliga verlief bis zum Saisonfinale dramatisch. Erst in zwei Entscheidungsspielen gegen den SV 09 Hofheim konnte sich der VFR den Klassenerhalt sichern. Mit 58:67 Toren und 24:44 Punkten belegte die Mannschaft den 16. Rang und mussten den punktgleichen SV 09 Hofheim (46:57 Tore) ein Entscheidungsspiel bestreiten, da damals weder die Tordifferenz noch der direkte Verbleich zählte. An 14 von 34 Spieltagen belegte der VFR den 16. Rang. Die beste Platzierung war der fünften Rang nach 5 Spielen. In den Hin- und Rückrunde wurden jeweils 12 Punkte errungen. Entscheidend für den 16. Rang war die mäßige Punktausbeute auf dem eigenen Platz, wo nur 13 Punkte erreicht wurden. Aufstiegstrainer Heinz Wassermann wurde nach einer 2:3-Hieimniederlage gegen den KSV Hessen Kassel II nach 19 Spielen mit 13 Punkten durch Wolfgang Kaniber ersetzt, der in 15 Spielen elf Punkte errang. Im ersten Entscheidungsspiel im Rüsselsheimer Stadion führte der VfR bis zur 75. Minuten gegen Hofheim mit 1:0, ehe Hofheim das Spiel zum 3:1 drehte. Der VfR steckte nicht auf und konnte in den letzten Minuten noch das 3:3 erzielen. Im zweiten Entscheidungsspiel war der VFR deutlich überlegen und siegte mit 3:0-Toren. Zur ersten Hessenligaspielzeit wurde die Sitztribüne mit 558 Sitzplätze und 482 Stehplätze eröffnet.
Trainer. Heinz Wassermann (19 Spiele) / Wolfgang Kaniber (15 Spiele), Bilanz: 58:67 Tore/24 Punkte. Rang 16. Bester Torschütze: Dieter Lochmüller: 17 Treffer. Meisten Einsätze: Rudolf Bender (alle 34 Spiele/3035 Minuten). Zuschauerdurchschnitt: 982. Meisten Zuschauer: FSV Frankfurt (2000).
1973/74 (Hessenliga)
Unter Spielertrainer Wolfgang Kaniber erreichte der VFR in der zweiten Hessenligaspielzeit den sechsten Rang. Das Team hatte während der gesamte Saison keine Abstiegssorgen. Dabei wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen, wenn auswärts erfolgreicher gepunktet worden wäre. Mit 22.35 Toren und 11 Punkten belegte man nur Rang 12 in der Auswärtstabelle. Auf dem eigenen Sportgelände war man dagegen mit 38:22 Tore und 26 Punkte das fünftbeste Team in der Hessenliga. Die beste Platzierung war Rang